EU-Kommission: Beste verfügbare Techniken ersetzen ab 2021 länderspezifische Emissionsgrenzwerte

SAACKE Gas-Kanalbrenner LONOX DTEG kombiniert neueste Technologie mit maximalem Wirkungsgrad

Vielerorts versuchen Anlagenbetreiber vorhandene Ressourcen besser zu verwerten und den Brennstoff-Nutzungsgrad zu erhöhen. Eine beliebte Maßnahme zur Effizienzsteigerung ist die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Der Haken: Verbrennungskraftmaschinen, etwa Gasturbinen mit nachgeschalteter Wärmerückgewinnung, weisen in der Regel einen Gesamtwirkungsgrad von < 75 % auf. Dabei ist die Nutzung noch offener Potenziale aktuell wichtiger denn je. Denn aufgrund eines Durchführungsbeschlusses der EU-Kommission stehen Betreiber von Großfeuerungsanlagen vor zusätzlichen Herausforderungen: Mit Ablauf der Umsetzungsfrist im Jahr 2021 gelten nicht mehr die länderspezifischen Emissionsvorgaben und daran gekoppelte Fördermittel als Maß der Dinge, sondern es zählt die Anwendung der besten verfügbaren Techniken (BVT) am Markt. Diese Verschärfung der Gesetzeslage markiert für zahlreiche Industriebranchen einen echten Paradigmenwechsel. Auch KWK-Anlagen fallen unter diese Neuregelung.

Gesamtwirkungsgrad von über 90 %

Genau an diesem Punkt setzt SAACKE mit seiner technologischen Lösung des LONOX DTEG Gas-Kanalbrenners an – einer Zusatzfeuerung mit herausragender Flammenstabilität für die Verwertung von Turbinenabgasen im Rahmen der KWK. Diese erhöht die Anlageneffizienz durch die Verringerung des Restsauerstoffgehaltes im Abgas und führt zu einem gesteigerten Wirkungsgrad der Gesamtanlage von über 90 %. Die Vorteile des LONOX DTEG auf einen Blick:

  • NOx-Emissionen circa 10 % unterhalb des Niveaus anderer Wettbewerber
  • Modulare Konstruktion: Je nach Bedarf sind einzelne Rampen oder Rahmen mit mehreren Rampen lieferbar, keine Schweißkonstruktionen in der Flammenzone für möglichst geringe thermische Spannungen
  • Intelligentes Design für hohe Flexibilität bei individuellen Anpassungen (u.a. Option der Rampenabschaltung, um Regelbereich gegenüber einem klassischen KWK-Brenner zu erweitern)
  • Benutzerfreundliche Wartung und langer Produktlebenszyklus
  • Inhouse-CFD-Analysen bei SAACKE zur Optimierung der Strömungsverteilung und zur Verringerung von Druckverlusten

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SAACKE Kundentag in der Elbphilharmonie – positives Feedback

Um alle Anwender von KWK-Anlagen rund um das Thema BVT fachkundig und neutral zu informieren, versammelte SAACKE Ende November 2018 Spezialisten aus der Praxis, Kunden und Interessenten in der Hamburger Elbphilharmonie. Das Konzept der kostenlosen Tagesveranstaltung im „The Westin“ (Marriott Hotel) bestand sowohl aus Fachvorträgen als auch einer Exkursion zu einer industriellen KWK-Anlage bei der ADM Archer Daniels Midland Company, die bereits heute dank eines SAACKE Gas-Kanalbrenners die EU-Anforderungen von morgen mit NOx-Werten unterhalb von 25 mg/MJ erfüllt. „Der EU-Beschluss bringt eine Vielzahl von Neuigkeiten und Herausforderungen für Anlagenbetreiber mit sich. Unser Event sollte Entscheider in den Unternehmen für die Thematik sensibilisieren, Orientierung bieten und vor allem Antworten auf drängende Fragen liefern“, erklärt der in der SAACKE Verfahrenstechnik tätige Dipl.-Ing. Horst Wrissenberg. „Dies scheint gelungen: Die Rückmeldungen aus dem fachkundigen Teilnehmerkreis waren durchweg positiv, ebenso die geführten Gespräche zu mindestens einem konkreten Projekt“, blickt er zurück. „Wir fühlen uns somit darin bestärkt, dieses Format für den kompetenten Austausch zu Emissionsthemen und technologischer Weiterentwicklung von Feuerungsanlagen fortzuführen. Denn eines ist klar: 2021 ist nicht mehr weit weg.“