FLÜSSIGE SONDER­BRENNSTOFFE.

Neben den flüssigen Standardbrennstoffen Leichtöl und Schweröl existieren eine Reihe von Stoffen, die mit einem Heizwert von mehr als 15 MJ/kg so viel Energie enthalten, dass sich eine thermische Verwertung lohnt. Das sind zum Beispiel:

  • Tierfett
  • Rapsöl
  • Sojaöl
  • Palmöl/-fett
  • Fischöl
  • Glyzerin
  • Frittierfett
  • Biodiesel
  • Schwefel
  • Silikonöl
  • Zahlreiche verunreinigte Nebenprodukte der chemischen Industrie, wie z. B. Biphenyl Acetat (BPA), Styrol oder Toluol

Während einige dieser Stoffe als Primärrohstoffe speziell für die thermische Verwertung produziert werden, fallen viele als Nebenprodukt an oder sind sogar ein echter „Problemstoff“, der die Bilanz belastet und entsorgt werden muss. Alle verfügen über einen hohen Heizwert, unterscheiden sich jedoch in ihren chemischen und physikalischen Eigenschaften. So müssen zahlreiche Sonderbrennstoffe vorgewärmt werden, um eine für die Verbrennung geeignete Viskosität zu erreichen oder überhaupt erst flüssig zu werden. Viele sind verunreinigt und stellen wegen ihrer schwankenden chemischen Zusammensetzung hohe Anforderungen an die Feuerung.

Hier bietet sich zum Beispiel ein ROTNOX GL an. Weil seine mit dem Brennstoff in Kontakt stehenden Teile aus Edelstahl bestehen, verwertet er auch hochviskose und verunreinigte Flüssigkeiten mit hoher Säurezahl zuverlässig und gewährleistet bestmögliche Emissionswerte bei hervorragendem Ausbrand.

Egal, welcher Brenner für welchen Brennstoff zum Einsatz kommt – die Verwertung von Sonderbrennstoffen ist meist eine lohnende Investition. Insbesondere, wenn dieser Stoff bisher teuer oder unter Einsatz von Hilfsbrennstoff entsorgt werden musste, statt damit Energie zu gewinnen. Dabei entlastet diese neue Energiequelle nicht nur das Budget, sondern schont auch die Umwelt.