O2/CO-Regelung

In Stichworten
- Minimiert den O2-Überschuss und hält CO-Grenzen sicher ein
- Reduziert Abgasverluste
- Sehr kurze Amortisationszeiten von < 2 Jahren möglich
- Für alle Brennertypen und alle Wärmeerzeuger verwendbar
- Leicht nachrüstbar
- Schnelle Ansprechzeit von < 15s
- Lange Lebensdauer
Minimaler O2-Überschuss – reduzierte Abgasverluste
Die Umgebungsbedingungen einer Feuerungsanlage ändern sich von Tag zu Tag und von Sommer zu Winter. Besonders stark schwanken vor allem die Temperatur der Verbrennungsluft und des Öls, die Luftfeuchtigkeit, die Ölviskosität, der Heizwert des Brenngases und der atmosphärische Luftdruck. Die Flamme des Brenners ist von diesen Änderungen direkt betroffen und wird deshalb bei der Inbetriebnahme so eingestellt, dass auch unter sehr ungünstigen Umständen stets genug Sauerstoff für den vollständigen Ausbrand vorhanden ist. Diese Einstellung ist starr und geht davon aus, dass alle ungünstigen Umstände zusammentreffen. In den meisten Fällen ist eine solche Einstellung jedoch überzogen; hier bekommt die Flamme mehr Luftsauerstoff als erforderlich.
Ein „Sicherheitsluftüberschuss“ schützt gegen unzulässig schwankende Bedingungen, kostet aber viel Geld: Die überschüssige Luft führt zu erhöhten Abgasverlusten und verbraucht obendrein unnötige elektrische Energie. Im Schnitt betragen diese Verluste 1-2 % des eingesetzten Brennstoffs und belasten damit nicht nur das Budget, sondern auch die Umwelt.
Falls die Feuerungsanlage über eine elektronische Brennstoff-Luft-Verbundsteuerung verfügt, ist die Abhilfe einfach. Eine O2-Regelung kann in der Regel mit wenig Aufwand nachgerüstet werden. Diese zusätzliche Komponente besteht im Wesentlichen aus einer Lambdasonde nebst Auswertegerät: Die im Abgaskanal montierte Sonde erfasst dabei kontinuierlich den Restsauerstoffgehalt im Abgas und gibt dieses Signal an die Brennersteuerung weiter. Die Steuerung kann nun angemessen reagieren und nur die absolut erforderliche Luftmenge einregeln. In Kombination mit einer zusätzlichen CO-Sonde, wie sie mittlerweile für Gasfeuerungen verfügbar ist, wird das Regelverhalten noch präziser und enger – hier ist die Brennersteuerung in der Lage, den Luftüberschuss besonders knapp an der CO-Grenze zu halten.
Jede Regelung wird von SAACKE auf der Basis weniger Standardkomponenten individuell angepasst. Alle Lösungen sind dabei 1000-fach bewährt und – prinzipiell – sehr einfach: Die Sonde und das Auswertegerät lassen sich in kurzer Zeit installieren und fügen sich problemlos in alle gängigen Brennersteuerungen ein. Sie sparen dann bereits beim nächsten Start der Anlage Brennstoff, senken die Emissionswerte und entlasten die Umwelt. Besonders erfreulich: die sehr kurze Amortisationszeit von meist weniger als zwei Jahren.