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Staubförmige Brennstoffe

Staubförmige Brennstoffe

Staub verwerten – Kosten senken

Obwohl Brennstäube eine sehr wirtschaftliche Alternative zu Erdgas oder Heizöl darstellen, bleiben sie vielfach unbeachtet. Besonders schade, wenn Stäube als Nebenprodukte in industriellen Prozessen anfallen und direkt wertvolle (und teure) Standardbrennstoffe ersetzen könnten.

Als Staub gilt in diesem Zusammenhang ein fester Stoff mit einer maximalen Korngröße von bis zu 0,5 mm. Abseits dieser Festlegung unterscheiden sich Stäube jedoch grundlegend in ihrem Wasser- und Aschegehalt, in ihrem Heizwert und der Zündwilligkeit, die direkt mit dem Anteil flüchtiger Bestandteile zusammenhängt.

So liegen Braunkohlestaub und Steinkohlestaub mit Heizwerten von 20-22 MJ/kg und 25-30 MJ/kg nicht sehr weit voneinander entfernt. Allerdings verfügt Braunkohlestaub über deutlich mehr leichtflüchtige Bestandteile und ist deswegen insgesamt zündwilliger. Als extremes Beispiel kann Petrolkoks genannt werden: Dieser Staub enthält nur sehr wenig leichtflüchtige Bestandteile und stellt deswegen trotz seines hohen Kohlenstoffgehalts erhöhte Ansprüche an die Feuerung.

Neben aufgemahlener Kohle existieren zahlreiche biogene Stäube, deren Verwertung das Budget gleich doppelt entlastet:

  • Holzstaub/Holzschleifstaub
  • Zuckerrübenschnitzelstaub
  • Rapsextraktionsschrot
  • Gärsubstrat
  • Kaffeeschalen

Für alle Stäube kommt die Drallbrenner-Serie SSB-D zum Einsatz. Sie bietet nicht nur einen hohen Regelbereich bei maximalem Ausbrand, sondern lässt sich sowohl an Brennkammern als auch an Wasserrohrkesseln betreiben. Sie unterschreitet auch strenge Emissionsgrenzwerte zuverlässig und demonstriert eindrucksvoll die Möglichkeiten einer Staubfeuerung.