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Nebenprodukte werden zu Wärme

Nutzung alternativer Brennstoffe

Angesichts steigender ökologischer Anforderungen legt SAACKE ein besonderes Augenmerk auf die Nutzung alternativer Brennstoffe. Heizwertreiche und heizwertarme Nebenprodukte oder Reststoffe aus industriellen Prozessen, wie z. B. Glyzerin aus der Biodieselproduktion, aus Biogas oder Holzschleifstaub, können mit SAACKE-Brennern energetisch genutzt werden. Reststoffe ersetzen so fossile Brennstoffe, Energie- und Entsorgungskosten werden gespart – und das alles emissionsarm dank der Low-NOx-Brenner.

Zum Portfolio von SAACKE gehören:

  • Brenner und Feuerungsanlagen für gasförmige heizwertarme Nebenprodukte wie z. B. Armgas oder Formalingas
  • Brenner und Feuerungsanlagen für flüssige heizwertarme Nebenprodukte wie z. B. Glyzerin oder Molasse
  • Brenner und Feuerungsanlagen für staubförmige Nebenprodukte wie z. B. Holzschleifstaub und Braunkohlestaub
  • Turnkey-Anlagen für die Entsorgung von Reststoffen in der chemischen Industrie, wie z. B. Ventgase oder flüssige Reststoffe

Gasförmige Reststoffe verbrennen

Für die Verbrennung von gasförmigen Brennstoffen mit niedrigen Heizwerten hat SAACKE die Drallbrenner-Serie SSB-LCG entwickelt. Diese Gase fallen z. B. bei der Roheisenerzeugung als Gichtgase an.

Für die Nutzung von Biogas, das in unterschiedlichsten Branchen entsteht, bietet SAACKE gleich mehrere Brennertypen an: Sowohl die Dampfdruckzerstäuber der DDZG-Serie als auch die Drehzerstäuber der SKVG-Serie können zur Verbrennung von Biogas eingesetzt werden. Für die Mitverbrennung von Biogas ist die Druckzerstäuber-Serie TEMINOX GLS in zahlreichen Anlagen im Einsatz.

Für die energetische Nutzung von Raffineriegas bietet SAACKE mehrere Lösungen: Zum Einsatz kommt hier bevorzugt die Dampfdruckzerstäuber-Serie TF-DDZG (Ultra-Low-NOx-Brenner an Wasserrohrkesseln), aber auch die SKVG-Serie (insbesondere an Großwasserraumkesseln) ist hier hervorragend geeignet. Dasselbe gilt für (nahezu reinen) Wasserstoff, der beispielsweise bei der Chlorelektrolyse als verunreinigtes Nebenprodukt anfällt.

Flüssige Nebenprodukte verbrennen

Mit dem SKV-SF aus der SKVG-Serie können Sie unterschiedlichste heizwertreiche flüssige Nebenprodukte nutzen, wie z. B. Tierfett, Bioöl, BPA, Styrol, Fuselöl, Rapsöl und verunreinigtes Speiseöl und Speisefett. Auch hier führt die Nutzung der Reststoffe zu Einsparungen im Bereich der fossilen Brennstoffe sowie zu einer Reduzierung der Emissionswerte.

Mit der Drallbrenner-Serie SSB-LCL bietet SAACKE eine interessante Lösung zur Nutzung von heizwertarmen flüssigen Reststoffen. Dieser Brenner kann neben Polymerlösungen und Abwasserkonzentrat auch Molasse und Vinasse umweltfreundlich verbrennen, die bei der Herstellung von Bioethanol oder Sojaprodukten anfallen. Durch diese SAACKE-Lösung können 80 % der bisher für die Bioethanolherstellung benötigten fossilen Brennstoffe eingespart werden.

Staubförmige Reststoffe verbrennen

Die Drallbrenner-Serie SSB-D ermöglicht die energetische Nutzung von staubförmigen industriellen Nebenprodukten, wie z. B. Petrolkoks, Holzstaub, Holzschleifstaub oder Kaffeeschalen. Auch klassische staubförmige Brennstoffe wie Braunkohle oder Steinkohle können zum Einsatz kommen. Unabhängig davon, ob die angefallenen Nebenprodukte fossil oder nicht fossil, heizwertreich oder heizwertarm sind, können sie mit einem SSB-D industriell genutzt werden, und zwar sowohl in Trocknungsprozessen als auch zur Dampferzeugung in Wasserrohrkesseln. Die besondere Verfahrenstechnik gewährleistet hier einen besonders guten Ausbrand in Kombination mit sehr niedrigen NOx-Emissionen.

Nebenprodukte in Turnkey-Anlagen nutzen

Auch wenn Sie mehr als „nur“ einen Brenner benötigen, sind Sie bei SAACKE genau richtig: SAACKE bietet Ihnen Komplettanlagen zur Nutzung von Reststoffen, die höchsten Umweltstandards genügen.

Wenn beispielsweise in der chemischen Industrie Abgasströme thermisch zu entsorgen sind, kombiniert SAACKE dies mit einer effektiven Wärmenutzung, sei es als Thermalöl oder Dampf für Ihre Produktion. Sind auch noch flüssige Reststoffe vorhanden, können diese als zusätzliche Energieträger mit in das System aufgenommen werden. Die Reststoffe sind mit organischem Stickstoff beladen? SAACKE hat die Technologie, um die NOx- Emissionen minimal zu halten, sei es mit einer optimierten Stufenverbrennung oder einer SNCR-Technologie, je nach Randbedingungen.

Und in jedem Falle gilt natürlich, dass die ausgekoppelte Wärme optimal in Ihren Prozess integriert wird. Das Engineering-Know-how der SAACKE-Ingenieure zahlt sich hier aus!

Was sind Reststoffe und Nebenprodukte?

Reststoffe sind Stoffe, die in der industriellen Produktion als Nebenprodukte anfallen, wie zum Beispiel in der Stahlindustrie, der Lebensmittelindustrie oder der chemischen Industrie. Die anfallenden Reststoffe reichen von Tierfett über Armgase bis zu Holzstaub und müssen entsprechend den gesetzlichen Vorgaben umweltgerecht entsorgt werden. SAACKE hat verschiedene Technologien entwickelt, die eine energetische Nutzung der Reststoffe ermöglichen. Auf diese Weise sparen Sie doppelt: Einerseits werden Entsorgungskosten vermieden und andererseits Energiekosten gesenkt, weil teure Primärbrennstoffe ersetzt werden. Zusätzlich ergibt sich in vielen Fällen eine deutliche Reduktion der Emissionen von Treibhausgasen.