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Abluftreinigung - Niedrigste Emissionswerte und geringer Energiebedarf

Abluftreinigung

Abluftreinigung

Zum SAACKE Portfolio gehören sowohl Einzel- als auch Komplettlösungen zur Abluftreinigung mit gleichzeitiger energetischer Nutzung bei der Entsorgung von Abluft und Brüden. Das Hauptziel ist dabei die Minimierung des Energiebedarfs für die Erhitzung der Abluft sowie die Senkung der relevanten Emissionswerte. SAACKE verfügt über die passenden Produkte, die nötige Erfahrung und das umfassende Engineering-Know-how, um diese Ziele zu erreichen.

Zum Portfolio von SAACKE gehören:

  • Turnkey-Anlagen mit Brennern, Brennkammer und nachgeschaltetem Abhitzekessel
  • Feuerungstechnik zur Nutzung gering beladener Abluft

Energieeffiziente Produkte und spezielles Engineering

SAACKE-Lösungen kombinieren die Abluftreinigung mit der Nutzung der entstandenen Wärme. Die geruchsbeladene Abluft wird in diesem Verfahren erhitzt und nachverbrannt. Die entstandene Wärme wird in einem nachgeschalteten Kessel thermisch genutzt. Abluft zum Beispiel aus Fleischwaren und Kartoffeln verarbeitenden Betrieben werden somit nicht nur entsorgt, sondern ersetzen auch andere Energieträger, indem sie Prozesswärme liefern.

SAACKE bietet Ihnen dabei das Komplettpaket für die thermische Abluftreinigung: Die Ingenieure planen und optimieren die gesamte Verfahrenstechnik, die häufig aus einem Brenner der SSB-Serie, einer Brennkammer und einem nachgeschalteten Abhitzekessel besteht.  Der Brenner verbrennt Standard- oder Sonderbrennstoffe und besticht durch seine hervorragenden Mischeigenschaften von Verbrennungsluft und Abluft. Auf diese Weise kann die zur Oxidation der Schadstoffe benötigte Brennstoffmenge deutlich reduziert werden. Der Brennkammer wird ein Abhitzekessel nachgeschaltet, damit die durch die Nachverbrennung der Abluft entstehende Wärme für den Gesamtprozess genutzt werden kann.

Diese Komplettlösung minimiert die Emissionswerte von Kohlenmonoxid, NOx sowie unverbrannter Kohlenwasserstoffe: die umweltfreundliche und effiziente Lösung Ihrer Abluftreinigung.

Abluft als Verbrennungsluft nutzen

In einigen Prozessen entstehen nur geringe Mengen von Abluft, sodass auf den Einsatz einer Brennkammer mit nachgeschaltetem Abhitzekessel verzichtet werden kann. Stattdessen kann der SSB-Brenner mit einer speziellen Muffel an einem Kessel, beispielsweise einem Großwasserraumkessel, installiert werden. Die Abluft wird bei geringem Druckbedarf tangential in die Muffel eingeleitet.

Ist die Abluft nur gering mit Geruchsstoffen beladen, können geringe Mengen der Abluft als Verbrennungsluft genutzt werden und somit zusätzliche Frischluft teilweise ersetzen. Für die Regelung des Verhältnisses von Frischluft und Abluft sind auch hier die SAACKE-Ingenieure verantwortlich – selbstverständlich immer mit dem Blick auf die Gesamtanlage.

Auch bei sehr schwieriger Abluft, wie bei Tierkörperbeseitigungsanlagen, bietet SAACKE eine Lösung zur Entsorgung der Brüden. Diese hochbelastete Abluft, die reich an Wasserdampf sowie Geruchsstoffen ist und über einen sehr geringen Heizwert verfügt, wird in eine Brennkammer eingeleitet. In diesen Fällen wird dann oft das anfallende Tierfett mit einem Brenner der SKVG-Serie als kostengünstiger Brennstoff genutzt.

Wo wird Abluftreinigung eingesetzt?

Geruchsbeladene Ablüfte, die beispielsweise in der Lebensmittelindustrie, in Raffinerien oder in der chemischen Industrie entstehen, müssen mit einer Abluftreinigung von den unangenehmen Gerüchen befreit werden bevor sie in die Umwelt entlassen werden können.

Es gibt im Wesentlichen zwei Verfahren zur Abluftreinigung: die thermische und die biologische Abluftreinigung. Erstere hat den Vorteil, dass sie auch bei schwankender Zusammensetzung der Abluft und bei großen Mengen an Abluft einsetzbar ist. Für die thermische Abluftreinigung wird die Abluft auf mehr als 750°C aufgeheizt, da erst oberhalb dieser Temperatur die organischen Geruchsstoffe bei ausreichender Verweilzeit in der Brennkammer zu CO2 und Wasser oxidieren. Folglich liegt eine Herausforderung darin, die hohen Temperaturen mit möglichst geringem Energieaufwand zu erreichen. Deshalb muss jede Anlage einzeln betrachtet und durch qualifiziertes und routiniertes Engineering optimiert werden.